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Ziel

Ziel des Vorhabens ist es, eine praktikable und sichere Entscheidungshilfe über das Internet zur Verfügung zu stellen, um Herbizide in Getreide und Mais zukünftig effizienter und zielgerichteter anwenden zu können. Damit wird direkt die Wirtschaftlichkeit und Ressourcennutzung in den wichtigsten Ackerbaukulturen in Deutschland gefördert. Darüber hinaus kann das Programm InnoHerb für die amtliche und private Beratung ein Planungswerkzeug sein, um Herbizid-Strategien zum Beispiel bei Resistenzproblemen oder in Wasserschutzgebieten zu entwickeln. 

InnoHerb kann auch bei der Umsetzung des Schadschwellenkonzepts für Unkräuter eine wichtige Rolle in der landwirtschaftlichen Praxis spielen.

Notwendiges-Maß

InnoHerb erfüllt 6 von 8 Grundsätzen des Integrierten Pflanzenschutzes

RICHTLINIE 2009/128/EG Anhang III:

Allgemeine Grundsätze des Integrierten Pflanzenschutzes:


1. Vorbeugende Maßnahmen zur Abwehr von Schaderregern

2. Überwachung von Schadorganismen (Beobachtungen vor Ort)

3. Entscheidungsfindung auf Basis von Schwellenwerten

4. Vorzug von nichtchemischen Methoden

5. Pflanzenschutzmittel so zielartenspezifisch wie möglich einsetzen, mit den geringsten Nebenwirkungen

6. Einhaltung des notwendigen Maßes

7. Anwendung von Resistenz-Vermeidungsstrategien

8. Erfolgskontrolle der Pflanzenschutzmaßnahmen

Beispiel_Winterweizen

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